
Spätestens als Philipp Hildebrand zur Begründung sagte, er habe „halt eine starke Frau“ war es definitiv um ihn geschehen. Da nützte auch die auffallend wohlwollende Aufnahme in den Medien nichts mehr – im Gegenteil. (Ehe-)Partner-Geschichten haben längst Hochkonjunktur, nicht erst seit der Affäre um Bundesrätin Elisabeth Kopp und ihren (ebenfalls „starken“) Ehemann Hans W.
Die heutigen, sehr hohen Anforderungen schliessen Devisengeschäfte des Notenbankchefs aus. Punkt. Dabei spielt es keine Rolle, ob er selbst sie vornimmt oder seine Frau. Drum spielt’s auch keine Rolle, dass er „nicht beweisen kann“, dass sie es war. Schade, dass Hildebrand das nicht erkannt hat. Schade um einen ansonsten heraus-ragenden Notenbanker.
Eine Aufarbeitung unter verschiedenen Titeln wäre angezeigt.
